Nach ein paar Tagen Kunstpause geht es heute weiter mit unserer "Back to Life" Serie. Für die neuen Mitleser: Nach unserer knapp 1 jährigen Firmenbaustelle mit unserem Neubau, bringen wir nun unseren Firmen-Laster nach einer fast ebenso langen Autopflege-Dürreperiode wieder Stück für Stück zurück ins Autoleben. Die jeweiligen Schritte dokumentieren wir hier im Blog, so daß Ihr einen kleinen Einblick in die verschiedenen Arbeitsschritte bekommt und wie wir selbst so eine Komplettpflege angehen...

Nachdem wir uns in Teil 1 über den Innenraum mitsamt Leder hergemacht haben, stand nun endlich die Fahrzeugwäsche an! Und "endlich" ist hier gar kein Ausdruck. Wir würden mal grob schätzen, daß die letzte Wäsche tatsächlich mehr als ein halbes Jahr her sein dürfte! Zwischenzeitlich wurden zumindest sporadisch die empfindlichen Unischwarz Felgen gereinigt um hier einem größeren Schaden vorzubeugen...

In dieser Zeit wurde der Pickup als Baustellen Lastesel eingesetzt, aber nicht extrem viel gefahren, weshalb sich die Grobverschmutzungen halbwegs in Grenzen hielten. Allerdings hatte er unter massivem Vogelbeschuss zu leiden! Diese Hinterlassenschaften wurden notgedrungen punktuell entfernt, was irgendwann einen schönen Flickenteppich im Dreck hinterließ. JA, wir schämen uns sehr aber wie heisst es so schön: "Der Schuster hat die schlechtesten Schuhe"

Zunächst erfolgte eine Bestandsaufnahme. Ihr werdet im Zuge des Artikels nochmal Gelegenheit bekommen über die Macht der Bilder zu schmunzeln, aber erinnert Euch zunächst an dieses Bild:ram1

Sah doch ganz passabel aus, oder? Im Freien und bei etwas näherem Blick sah die Realität dann ganz schnell anders aus:

Fliegen und Baustaub an der Front:ram_24

Diese Felgen sind eigentlich Unischwarz Hochglanz. Sieht man doch, oder? ;-)ram_25

Ein Mix aus Baustaub, Blütenstaub und Wasserflecken:ram_27

Überreste von "Irgendwas" und sonstiger Straßenschmutz an den Türen und Schwellern:ram_28

Auch nett, wenn sich schon Spinnen häuslich einrichten:ram_26

Und im Radkasten war auch mittelschwer Achterbahn angesagt, von den ergrauten und verschmutzten Reifen einmal abgesehen:ram_29

Daß hier aktuter Handlungsbedarf bestand, dürfte außer Frage stehen! Zunächst steht bei uns vor der Wäsche die Felgenreinigung auf dem Plan. Also das Dickschiff auf unseren neuen, überdachten Waschplatz gefahren...ram_30

Da weitere Pflegeschritte folgen sollten, reichte uns das günstige Surf City Garage Barrier Reef Shampoo für die Wäsche aus, wobei es sich wahrlich nicht vor dem großen Bruder, dem Pacific Blue Wash & Wax, verstecken muss. Das gleiche Shampoo verwendeten wir auch für die Felgenreinigung im Waschwasser:ram_31ram_32

Die Reinigungsleistung verstärkten wir mit dem Surf City Garage Beyond Steel Felgenreiniger, welcher sich auch hervorragend als Reifenreiniger einsetzen lässt. Dazu gleich mehr...

Das Innenbett der Felgen wurde mit der EZ Daytona Felgenbürste beackert. Hier mal ein Beweis für die Qualität: Mittlerweile wird die Bürste für den KFZ Bereich nur noch in ROTER Version angeboten, war aber früher BLAU. Unsere blaue Bürste dürfte nun schon 4 Jahre oder mehr auf dem Buckel haben und ist noch immer nicht auf dem Abstellgleis! Qualität zahlt sich einfach aus.

Dann mal ran an die Felgen! Zunächst den ersten Schwung Reiniger abspülen:ram_33

Dann kam die besagte EZ Daytona Speedmaster Felgenbürste zum Einsatz:ram_34

Das Außenbett wurde mit einem Cobra Chenille Wash Mitt gewaschen:ram_35

Zu guter Letzt die Engstellen und Radschrauben mit dem Lug Nut Brush Felgenpinsel gesäubert:ram_36

Der Inhalt des Eimers war farblich seltsamerweise nicht mehr von der Behälterfarbe zu unterscheiden... ;-)

Nun kamen die Radkästen an die Reihe. Diese wurden satt mit dem Surf City Garage Road Trip Grime Destroyer eingesprüht...ram_37

...und nach einer Einwirkzeit mit der Mothers Fender Well Brush gereinigt. Da ist so ein Pickup natürlich sehr dankbar im Vergleich zu tiefgelegten Fahrzeugen mit ausfüllenden Rad/Reifenkombinationen:ram_38

Wie Eingangs erwähnt ging es noch den verdreckten und ergrauten Reifen an den Kragen bzw. ans Gummigemisch. Hierzu verwendeten wir nochmal den Surf City Garage Beyond Steel Felgenreiniger, welcher zusätzlich zur Reifenreinigung verwendet werden kann. Die hier eingesetzte Meguiars Tire Brush wird leider leider nicht mehr hergestellt - wirklich ein Jammer!ram_39

Man beachte die bräunlichen Reste die vom Pneu abgegeben wurden:ram_40

JETZT ENDLICH WASCHEN!!! Erneut kam das bereits für die Felgen verwendete Barrier Reef Shampoo und der Microfiber Madness Incredimitt für die Handwäsche zum Einsatz.ram_41

Vorher hatte der Surf City Garage Road Trip noch einen Einsatz. Alle mit gröberem Schmutz verdreckte Fahrzeugteile wurden kräftig eingesprüht:ram_42

Und dann im Zuge der Handwäsche einfach abgewaschen. So kann das Mittel noch mehr einwirken und durch die mechanische Bearbeitung mit dem Waschhandschuh noch mehr Schmutz entfernt werden:ram_43

Eine echte Wohltat endlich wieder Autoshampoo an den Fingern zu haben und Stück für Stück den Baustellen Laster zu reinigen. Ist zwar bei dem Kleinwagen nicht unbedingt eine große Freude, denn nur mit Leiter oder Hocker lassen sich die oberen Partien waschen, aber wer groß sein will muss eben leiden.ram_44

Der Restschaum wurde mit der Fire Hose Nozzle final abgespült:ram_45

Wie zu erwarten war, war von einem Sheating / Wasserablauf bzw. Abperlverhalten nichts zu sehen. Woher auch ;-) Also entschieden wir uns für eine Trockenhilfe, in dem Fall das Prima Car Care Hydro Spray. Auch wenn wir danach den Wagen noch weiter behandeln wollten, aber für den Moment sollte es dann direkt etwas mit schönem Glanz und etwas Schutz sein. Und vor allem: Das Abtrocknen des Wagens geht einfach leichter von der Hand!

Getrocknet wurde mit dem Microfiber Madness Dry Me Crazy Tuch. Hier haben wir aber gleich mehrere gebraucht auf Grund des vielen Restwassers auf dem Lack:ram_46

GESCHAFFT!!!!

Um nun auf die Anfangs erwähnte Macht der Bilder zurück zu kommen, hier ein Bild im abgetrockneten Zustand:ram_47

Kann sich doch (bis auf die altersgrauen Reifen) mehr als sehen lassen, oder?!?

Nein... kann es sich nicht... ram_48ram_49ram_50ram_51ram_52

Hier sieht man leider all zu deutlich, daß eine längere Vernachlässigung eines Fahrzeugs nicht mit einer Wäsche - egal ob in einer Anlage oder per Hand - neutralisiert werden kann. Gerade im Spritzbereich der Schweller und unteren Türen finden sich reichlich festgebackene Partikel, Insektenreste, kleine Kratzer, Wischspuren vom Vogelkot entfernen, angegriffenes Metall... und all das innerhalb von etwas mehr als 6 Monaten.

Das zeigt aber auch Euch, wie wichtig eine regelmäßige Fahrzeugpflege ist und wie wichtig es ist, dauerhaft hinterher zu sein. Wenn man diesen Zustand multipliziert, sofern man die nächsten Jahre so weiter Schindluder betreiben würde, dann kann man dem Lack nur "Gute Nacht" sagen!

Für uns ist somit der nächste Abschnitt der Wiederauferstehung des Dodge Ram abgeschlossen.  Der Laster steht nun in unserer Aufbereitungshalle und wartet auf die nächsten Arbeiten... bei unserem Zeitfenster kann es gut sein, daß er frisch aufbereitet ans Tageslicht kommt wenn draußen der erste Schnee gefallen ist! ;-) Aber wir geben unser Bestes um Euch hier eine fixe Fortsetzung präsentieren zu können...

BIS ZUM NÄCHSTEN MAL!