Unsere Arbeiter haben aktuell die Schlagzahl erhöht, also müssen wir uns ran halten um den rückwirkenden Bau-Blog weiter zu führen. Wir lehnen uns mal weit aus dem Fenster: Wenn nicht alle Stricke reissen, könnten wir Anfang September den Umzug verkünden! Drückt uns die Daumen!

Jetzt aber erstmal zurück in die eiskalte Vergangenheit. Die Wetterkapriolen des Frühjahrs hatten uns bzw. die Baufirmen leider weiter im Griff. Auf eine Woche Sonnenschein und Trockenheit folgte direkt der Eishammer mit Schnee und Kälte... fürchterlich! Aber es half ja nix...

Bevor wir den ersten Blick auf die "äußeren Werte" unseres neuen Domizils werfen konnten, musste eine Zwischendecke für den Lagerbereich eingezogen werden. Platz muss ja optimiert werden :-)

Hierfür rollte mal wieder schweres Gerät an:bau41bau42

Dank passgenauer Fertigung und entsprechender Vorarbeit war das eine Sache von einem Tag - und schon konnten die Arbeiter mit einer "Art Dach" über dem Kopf im Gebäude arbeiten. Das war auch bitter nötig denn wie man ggf. an den Bildern erkennt, folgte zunächst eine Menge Regen...

Dann rollte er endlich an! Der erste LKW mit den Hallen-Wandprofilen! Für uns erneut ein spannender Moment, denn auf Papier und im Farbenkatalog wirkt alles anders als in Natura.bau43

Und dann kam der große Moment! Die ersten Paneele wurden vom Bautrupp verarbeitet! bau44

Unnötig zu erwähnen, daß ein erneuter Witterungsumschwung die Arbeiten entsprechend beschwerlich machten... WIR HASSEN SCHNEE (zumindest in diesem Jahr)!

Hier ein Blick vom Innern des Gebäudes nach außen. Alles nass, klamm, kalt... die Arbeiter wurden von uns so gut es ging mit täglicher Kaffee- und Teelieferung versorgt - ob es geholfen hat gegen die Widrigkeiten anzukommen wagen wir zu bezweifeln. Die Anerkennung für die Jungs kann man eigentlich gar nicht oft genug wiederholen!bau45

Und mit jedem Tag wuchs die Außenhaut unseres Gebäudes und wir sind mal so selbstbewusst und sagen: Die Farbe war eine gute Wahl! :-) Daß dieses bissel Schnee Frau Holle zu wenig war, brauchen wir wohl auch nicht erwähnen. Zwischen nachfolgenden Bildern lag 1 Arbeitstag:bau46bau47

Durch das permanente Tau- und Gefrierwetter hatte sich mangels Dach natürlich eine gewisse "Patina" auf der Bodenplatte gebildet. Wir ahnten immer mehr, daß das teure Flügelglätten des Bodens wohl nicht die optimalste Lösung gewesen ist - aber im Nachhinein ist man halt immer schlauer.

Doch wir sahen ein Licht am Ende des Tunnels - das kann man durchaus buchstäblich so sagen, mit dem Unterschied, daß irgendwann das Licht ausgeschaltet wurde bzw. das Dach geschlossen wurde:bau48

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ENDLICHT DICHT!!!! Die Feuchtigkeit im Innern sollte uns zwar noch ne ganze Weile begleiten, aber es konnte zumindest nix neues mehr von oben nachkommen. Ein wichtiger Bauabschnitt war hiermit beendet...

Und es konnte mit den nächsten direkt weitergemacht werden: Dachrinne, Hallentore, Fenster, Vordächer... es gab reichlich zu tun und die Firmen stauten sich stellenweise auf unserem Gelände!bau50bau51bau52

Unschwer zu erkennen, haben wir bei der Gestaltung versucht mit ein paar blauen Elementen das Ganze etwas "moderner" zu machen. Ob es am Ende gelungen ist müssen andere entscheiden - uns gefällts!

Übrigens: Wer noch nie "Indoor-Schneeschippen" ausgeübt hat: Können wir wirklich empfehlen...bau54

Dies war Teil 5 unseres Bautagebuchs. Wir hoffen Ihr hattet wieder Spaß beim Lesen! In Kürze gibt es den 6. Teil zu lesen - dann geht es mit dem Innenausbau und vielem mehr weiter!