Rupes Ultra Finishing Polish D-A Ultra-Fine
Von Rupes
Ultra-schnelle Finishpolitur für besonders sensible Lacke
- Extrem schnelle Verarbeitung
- Perfekt für extrem sensible Lacke
- Für Exzenterpolierer optimiert
- Frei von Silikonen und Füllstoffen
Rupes Ultra Finishing Polish D-A Ultra-Fine
Die versteckte SEMA-Überraschung
Wer unseren SEMA-Show 2025 Podcast verfolgt hat, wird sich an unsere Messe-Highlights erinnern: Es waren keine neuen Super-Versiegelungen, keine neue Poliermaschine – nein, es war eine neue Finishpolitur von Rupes!
Die Rupes Ultra Finishing Polish D-A Ultra Fine wurde lediglich in einer Instagram Story vorgestellt und das war alles. Zunächst überraschte die Vorstellung, hat man bei den Italienern doch bereits mit der UNO Pure eine wirklich ausgezeichnete Finishpolitur im Programm. Warum nun noch eine weitere?
Need for Speed
Eine Bemerkung ließ uns allerdings aufhorchen: Die Rupes D-A Ultra Fine sollte unglaublich schnell zu verarbeiten sein. Im Video spricht man von 15 Sekunden ODER WENIGER Verarbeitungszeit. Und in dieser Zeit sollte man - trotz vollständiger Silikonfreiheit und nicht zugesetzter Füllstoffe - einen lupenreinen Hochglanz erzielen? Challenge accepted!!! Als Bearbeitungsfeld gibt Rupes die maximal sechsfache Polierpad-Größe an.
Test-Katze im Sack
Bei Rupes bekommt man selten was geschenkt. Poliermaschinen testen? Schwierig. Neue Polituren vorstellen? Nicht existent. Was bleibt einem unbedeutenden Autopflege-Dealer wie uns übrig? Richtig, die Katze im Sack bzw. in Form von Verpackungseinheiten in Italien bestellen, um uns selbst ein Bild von den Produkten zu machen. Aber davon lassen wir uns natürlich nicht aufhalten! ;-) Bestellt und ab in den Test!
Lernkurve beim Finishen
Für den Test musste natürlich unsere unischwarz lackierte Testtür herhalten, die im vergangenen Jahr einiges einstecken musste bei der ein oder anderen rabiaten Wäsche und 24h unter freiem Himmel parken. Diese ist extrem sensibel, was Kratzer und auch Hologramme betrifft.
Eins vorweg: Die Rupes Ultra benötigt eine (kleine) Lernkurve. Denkt man zunächst noch "OK, 15 Sekunden sind wenig“, merkt man beim Versuch des ersten Kreuzgangs beim Polieren, wie einem die Zeit wegläuft. Ob es Zufall war oder etwas mit den neu entwickelten Polierkörpern zu tun hat, können wir nicht sagen, aber ein LÄNGERES Polieren führte teilweise zu einem schlechteren Ergebnis mit einem nicht ganz perfekten Finish.
Im nächsten Versuch bewegten wir die Maschine schneller über die ordentlich mit Wischkratzern versehene Testfläche. Das ist UNGEWOHNT und UNNATÜRLICH im Vergleich zu dem, was man sonst beim Polieren gelernt hat. Kann das funktionieren? JA, kann es!
In unserem Test konnten wir mit der Rupes Ultra Fine Finishing Polish, zusammen mit den weißen Rupes Finishing Polierpads, auf dem Panel ein perfektes Finish erzielen. Auch eine Reinigung mit besonders starkem Entfetter brachte hier keine Unterschiede! Sollten entgegen der Versprechungen doch irgendwelche Filler enthalten sein, dann sind diese resistent. Aber warum sollte Rupes hier Lügen verbreiten?
Schwierige Einordnung:
Rupes tut sich selbst etwas schwer mit der Einordnung der Ultra Fine Polish. Wie bereits erwähnt, gibt es schon die Uno Pure im Programm. Auch diese lässt sich ausgezeichnet für sensible Lacke verwenden, ist allerdings extrem ölig und muss sehr, sehr lange mit der Maschine gefahren werden.
Im Rupes Video sagt man explizit, es sei NICHT mit den Eigenschaften der Uno Pure zu vergleichen, bleibt aber bei relevanten Unterschieden (außer der schnellen Verarbeitung) recht vage. Wir haben bei Rupes USA nachgefragt und die Rückmeldung erhalten, dass die Ultra-Fine Polish noch weniger Schleifkörper aufweise, als die Uno Pure. Zudem ist die Uno Pure variabler auf Exzenter UND Rotationspolierern.
Zusammengefasst muss man die DA-Fine als absolute Finish-Politur sehen, um auf schwierigen, dunkleren Lacken ohne langen Aufwand ein ausgezeichnetes, klares Finish zu erzielen.
Klare Padempfehlung
Natürlich liegt es auf der Hand, dass Rupes die selbst produzierten Polierpads, konkret die weißen Foam Polishing Pads, empfiehlt. Es sollte klar sein, dass hier auch andere Finishpads in der Kombination funktionieren sollten. Dennoch haben wir im ersten Schnelltest in Kombination mit den Lake Country Black Finishing Pads kein optimales Ergebnis erzielt. Nach der Verwendung der besagten Rupes Pads hat es dann geklappt. Hier wird sicherlich ebenfalls noch etwas Tüftel-Arbeit für jeden Anwender bestehen, sofern man lieber mit anderen Pads als den Rupes arbeiten mag.
Defektkorrektur? Aber ja!
In unserem Test waren auf dem unischwarzen Bauteil reichlich Spuren von unzähligen Handwäschen und Detailer Einsätzen vorhanden. Auch vereinzelte stärkere Kratzer. Natürlich kann so eine extrem feine Politur keine Wunder vollbringen und zusammen mit einem soften Pad starke Kratzer entfernen – würde aber wohl auch keiner so hoffen. ABER: Sämtliche feine Wischkratzer wurden nach einem Durchgang entfernt. Für uns ein super Ergebnis, was wir so nicht erwartet hätten.
NOT for everyone
Rupes gibt explizit an, dass die DA-Ultrafine Finishing Politur für Anwender von Zwangsexzentern / Großhubexzentern vorbehalten ist. Keine Rotation, keine Handanwendung. Natürlich hat eine Politur kein Gehirn, um das Gerät zu erkennen – aber wenn die Empfehlungen so eindeutig sind, wird sich Rupes etwas dabei gedacht haben. Den Versuch auf nicht ausgewiesenen Geräten haben wir daher nicht gemacht.
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Thomas meint:
Die Ultra Fine ist sicher nicht für jeden geeignet, bzw. wird sie nicht jeder Anwender wirklich benötigen. Wie auch andere ähnlich platzierte Produkte wie z. B. die Carpro Essence, ist auch die Rupes Politur kein "Must have" in meinen Augen. ABER: Wenn man (gerade im gewerblichen Bereich) mal so einen A..... lack vor sich hat, der sich nicht gescheit finishen lässt, ist es Gold wert, derartige Produkte im Schrank zu haben.
Die vollmundigen Versprechen, die auf der SEMA verbreitet wurden, konnten tatsächlich erfüllt werden. Auch wenn die extrem schnelle Verarbeitung zunächst eine Lernkurve braucht und man dauernd im Kopf hat "Das kann so nicht klappen" - man wird schnell eines Besseren belehrt. Gut gemacht, Rupes!
Keine Kosmetik
Natürlich stellte bei der SEMA Präsentation gefühlt jeder Zweite intuitiv die Frage: "Ist die Politur silikonfrei?" oder "Sind Füllstoffe enthalten?". Rupes verneint das vehement, wie auch der prominente Aufdruck auf dem Etikett ("No Fillers - No Silicone") deutlich macht. Zudem wird die DA-Ultra Fine als "Bodyshop safe" deklariert, was sie mit entsprechendem Silikonanteil keinesfalls wäre.
Herstellerinformationen
RUPES S.p.A.
Via Marconi 3A, loc. Vermezzo
20071 Vermezzo con Zelo (MI) / Italien
info_rupes@rupes.it
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Eigenschaften
| Hersteller | Rupes |
|---|---|
| Verwendungszweck | Finish / Anti-Holo |
| Anleitung | Deutsches Etikett |